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Autor Thema: Fallout 3 - Kampf ums Überleben  (Gelesen 955 mal)
Cyrith
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« am: 21. Januar 2010, 22:28:41 »

Fallout 3
Der Kampf ums Überleben

Prolog

Vor mehr als 200 Jahren im Jahre 2077 brach ein gewaltiger Atomkrieg aus der die ganze Welt veränderte. Einige Menschen konnten sich in den Vaults retten, wo sie überlebten und ein neues Leben begannen. Einige Vaults wurden wieder geöffnet, die bewohner zogen hinaus ins Ödland der Hauptstadt um zu erkunden was passiert war, andere Bewohner veränderten sich und wurden zu den Supermutanten. Oder andere Bewohner wurden in eine Cyberwelt verbannt wo sie ein ruhiges Leben in sicherheit leben konnten. Doch in diesen 200 jahren ist zu viel passiert, viele Banditen die so genannten Raiders nutzten die Katastrophe für sich und begannen mit dem terror. Andere schlossen sich zusammen und wurden zu gefährlichen Sklaventreibern, jedoch gab es auch Gruppen die das Ödland retten wollten und schlossen sich zu der Stählernen Bruderschaft zusammen um gegen die Enklave zu kämpfen.

Doch nach vielen Jahren, öffnete sich sichließlich auch Vault 101 und ein Wissenschaftler versuchte den alten Traum seiner Frau wieder zu beleben. So zog er aus ohne zu wissen was für ein gefährliches Monster er ebenfalls aus der Vault befreien würde: seinen eignen Sohn. Am anfang sah es aus als ob der junge Mann einen freundlichen Eindruck machen würde, aber keine ahnte welch Böse Gedanken er in sich hatte. Im Jefferson Memorial musste er dann mitansehen wie sein Vater sich opferte, der Hass auf die Enklave war so groß das er sich am Ödland rächen wollte. Auf seinem Weg tötete er viele Leute, jeder Kopfgeldjäger der auf ihn ausgesetzt wurde, versagte und die Leichen derjenige die ihn aufhalten wollten fand man im Staub des Ödlands wieder.

Er half der Stählernen Bruderschaft die Enklave zu zerstören und den Präsidenten zu stoppen. Seine Rachelust war jedoch noch lange nicht vorbei, er zerstörte Megaton durch eine letzte Atombombe und lebte von nun an im Tennpeny Tower.

Gerüchte besagten das der junge Mann ein paar Ghulen half in den Tennpeny Tower half und diese dann einfach erschoss. Er hatte sich den Tower als Hauptsitz genommen und zog von Siedlung zu Siedlung, von Stadt zu Stadt um Leute für seine Armee zu Rekrutieren. Auch zog er nach Pittsburgh oder kurz genannt The Pitt und tötete dort den Anführer, einen alten Paladin der Stählernen Bruderschaft.

Nun sind ungefähr 10 Jahre vorbei, der Schrecken des Ödlands existiert immer noch im Tennpenny Tower, versteckt hinter einer gewaltigen Festung und vielen Soldaten die auch im Ödland herumstreifen, wer ist Stark genug diesen Teufel zu vernichten damit wieder ruhe im Ödland herrscht?
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Cyrith
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« Antworten #1 am: 21. Januar 2010, 23:53:28 »

Kapitel 1: Hoffnung?

21.08.2288 -  15 Uhr – Tenpenny Tower

Es war wieder einer dieser heißen Sommertage in dieser endlosen weiten Wüste von Tod und verderben. Der Tenpenny Tower erstreckte sich in weiter höher, in letzter Zeit wurde nicht mehr daran herumgebaut wie in den letzten Jahren. Die wenigen Männer die heute in den Tower eintrafen sahen recht gefährlich aus. Der Sicherheitsmann, der in einer gut gebauten Plattenrüstung den Eingang überwachte, prüfte jeden Mann genauestens, er durfte keinen Spion oder gar Auftragsmörder in die Festung lassen. Auch wen sein Meister ein guter Kämpfer war, er würde ihn sicherlich in die Metropole Verbannen und dort würde er von den Wilden Ghulen getötet und gefressen werden, seinem Partner war dieses Hässliche Schicksal geschehen, nur weil der Meister einen erkundungstrupp verloren hatte. Manchmal wünschte sich der Wächter das diese Person einfach in der Vault geblieben wäre, das er seinen Vater vergessen hätte und in der Vault gestorben wäre, dann wäre das Leben im Ödland einfacher für jeden. „Paradise Falls?“ fragte der Wächter einen anderen Torwächter der rechts neben ihm stand, dieser nickte kurz zu. „Der Meister will eine neue Legion aufbauen, er hat vor diese Männer nach Pitt zu schicken damit diese die Schmelzen umbauen können meinte einer der Offiziere“ erklärte der Wächter. Er blickte hinauf zu dem Tower, oberhalb wurden drei weitere Stockwerke aufgebaut und eine Größere Plattform wo das Büro des Meisters war.
„Ich bin mal gespannt, wann wir das Ödland eingenommen haben!“ rief der Wächter.

Durch die vielen Fenster in seinem Büro konnte er das Ödland perfekt unter kontrolle halten, zwar sah er nicht sofort jede stelle vor allem nicht von D.C. aber das würde er auch irgendwie ändern können. Er blickte auf seine Tessla Kanone die an seinem Schreibtisch lehnte und nahm seinen Plattenhelm, der keinerlei Risse oder Einschusslöscher aufwieß, diese Rüstung die er damals vor vielen Jahren gefunden hatte war die Perfekte Rüstung, sie war zwar damals weiß gewesen aber er hatte sie dann einfach in den Jahren schwarz lackiert.  Gleich würde er die gefährlichsten Kopfgeldjäger im gesamten Ödland treffen, natürlich vermutete er weitere Jäger die immer noch versuchten sein Leben zu nehmen, aber dafür hatte er sich perfekt vorbereitet. In den Vier Säulen waren Tödliche Maschinengeschütze eingebaut, die sofort jeden Töten würden, der eine Waffe auf ihn richtete. Der Fahrstuhl öffnete sich und Fünf Männer betraten den Raum, jeder hatte diesen Bösen Blick im Gesicht geschrieben und jeder besaß eine Waffe , jede gefährlicher als die andere. Er setzte sich an seinen Schreibtisch, verschränkte die Arme vor seiner Brust und beobachtete die Männer eine ganze weile. „Ihr seid also die besten Männer aus dem Ödland, die perfekten Jäger die jenigen wo jeden Kriegen und ihn für einen Fairen Preis verkaufen“ sprach der Mann. „Ich bin auf der suche nach einem, sagen wir alten Freund von mir, sein Name lautet Butch und ich sah ihn das letzte mal vor Zehn Jahren in Rivet City. Natürlich weiß ich das diese Hirnlosen Narren, immer noch versuchen uns zu vernichten, wen wir den neuesten Berichten glauben schenken dürfen dann hat sich die Stählerne Bruderschaft mit Rivet City verbündet, wir müssen dieses Bündniss brechen, deshalb habt ihr alle Zwei Hauptmissionen. Die Erste: findet Butch und bringt ihn her, die andere Mission zerstört das Bündniss zwischen Bruderschaft und Rivet. Sollte ich beweiße für diese Tat kriegen dann bekommt ihr 1500 Kronkorken“ erklärte der Mann und blickte jeden Mann genauestens an. „1500? Das hab ich für einen ehemaligen Raider Boss bekommen, ich verlange mindestens 5000“ sprach einer der Jäger mit einer ernsten Stimme und seine Lippen formten sich zu einem Grinsen. „Natürlich, das habe ich vermutet“ sprach der ehemalige Vault bewohner und seufzte. „Du hast das Angebot bekommen, nehm es an oder du kannst dich aus meiner Festung verpissen“ antwortete der Krieger. „Ich hab angebot bekommen, 50.000 für deinen Hässlichen Schädel“ grinste der Kopfgeldjäger und zog sein Chinesisches Gewehr. Plötzlich fuhren aus den Säulen die Geschütze. „Wer jetzt nicht sterben will, soll sich lieber deckung suchen“ sprach der Gepanzerteund setzte sich ruhig auf seinen Stuhl.

Durch die Schwarzen Gläser beobachtete der Grausame mehrfache Mörder wie die Geschütze losgingen und den Kopfgeldjäger einfacht durchlöcherten. Die anderen Drei Kopfgeldjäger hatten sich an an die Fenster gedrückt und warteten ab bis die Geschütze wieder in die Säulen fuhren. „Ich hoffe das wahr euch eine Kostprobe auf das was passieren würde, solltet ihr mich verarschen wollen, also ich gebe euch einen Monat Zeit und erwarte jede Woche einen Bericht, macht euch auf den Weg!“ rief der Schwarz gepanzerte und zeigte zur Tür. Als die Kopfgeldjäger verschwunden waren erhob sich der Mann wieder und blickte aus einem Fenster, er beobachtete das Geschehen im Ödland unterhalb von ihm, eine Truppe, die vor drei Monaten nach Pitt geschickt wurden kamen endlich wieder zurück um Bericht und neue Waffen zu bringen. Er blickte kurz nach hinten zu der Leiche des Kopfgeldjägers und zog langsam seinen Helm ab. Aus seinem Schreibtisch zog er ein Trennmesser und kniete sich vor die Leiche.

„SCHNELLER VERDAMMT“ schrie der junge Mann und stürmte den Metro Tunnel entlang, hinter ihm rannten seine zwei Freunde gefolgt von einer Horde Wilder Ghule. Sie stürmten in einen Raum und schlossen die Tür hinter sich, während die anderen zwei sich an die Tür pressten schob der andere einen Aktenschrank vor die Tür, zu dritt schoben sie ihn mitten an die Tür. Danach schoben sie noch einen Schreibtisch vor den Aktenschrank und fielen alle erschöpft zu Boden. „lass uns mal die Metro Tunnels erkunden sagte er, ist ja nicht gefährlich sagte er, der Vault Typ hat damals alle Ghule vertrieben sagte er“ sprach einer der jungs und setzte sich hin, das schwarze Haar klebte an seiner Stirn und er blickte seinen Freund Böse an. „Wir habens doch überlebt oder?“ fragte er mit einem Grinsen. „Cyrith, die Ghule hätten uns fast erwischt und hätten uns sicherlich aufgefressen“ antwortete der Schwarzhaarige mit einem Kopfschütteln. Der andere blickte nur zwischen seinen zwei Freunden umher und atmete aus. „Wo sind wir nun überhaupt gelandet?“ fragte er und blickte Cyrith an. „Ich schau mal“ antwortete er und tippte etwas in seinen Pip-Boy ein. „Wir sind zwischen der Vernon Square Station und Georgetown North“ erklärte Cyrith und wischte sich seine Dunkelblonden Haare aus dem Gesicht. Er blickte in seine Chinesische Pistole. „Mist mir geht das Magazin aus“ fluchte er und schaute sich um. Während die Ghule gegen die blockierte Tür knallten versuchten die drei einfach irgendwie aus dem Untergrund zu entkommen. Sie liefen einen dunklen Gang entlang, die Lampe gab ab und zu etwas Licht ab.  „Wir sollten einfach wieder nach Oasis gehen“ brummte der Schwarzhaarige, Cyrith beobachtete ihn kurz, er war etwas Dicker als die anderen beiden und wäre leichtes Opfer für die Ghule gewesen. Der Andere Freund, Ryaen war eher schweigsam und träumte wie immer vor sich hin, er war etwas größer als die beiden und Stärker. „Ach Oasis, was will ich mit Oasis, um zu Hoffen das wieder ein Baum sprechen anfängt?“ fragte Cyrith und lief eine Treppe hinauf. „Der Schwarze hat damals einfach den Baum verbrannt und die alten Bewohner der Stadt bei lebendigen Leibe verbrannt“ flüsterte Ryaen und schaute traurig auf den Boden. Der Schwarze, so wurde der ehemalige Vault bewohner genannt. Nach 20 Minuten hatten sie endlich wieder Tageslicht erreicht und blickten auf die Sonne. „Hört ihr das auch?“ fragte der dickere und die beiden jungs schauten zu ihm, als dieser plötzlich zu Boden fiel, Blut strömte aus seinem Kopf. „Scheiße, da sind Raiders oder vielleicht Supermutanten“ rief Cyrith und rannte los, die beiden jungen Männer. „SCHNELLER, DA HINTEN IST DAS WEISE HAUS“ schrie Cyrith.
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Cyrith
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« Antworten #2 am: 22. Januar 2010, 15:06:48 »

Langsam brach der Abend im Ödland ein, die meisten Bewohner gingen schlafen, während andere sich ein geeignetes Versteck für die kommende Nacht, viele nutzten die Brücken oder die Keller in alten Vorkriegshäuser als Versteck, sogar in den alten Metro Tunnels gab es noch Bewohner, jedoch hausten in diesen Tunnels viele Gefährliche Kreaturen wie Ghule, Supermutanten und Mireluks. Doch ihn kümmerte das recht wenig, er hatte seine Suite in seiner Festung und konnte ruhig einschlafen. Doch bevor er schlafen konnte wollte er noch einmal den Tunneleingang zur Metro überprüfen, er überprüfte diesen Tunnel immer selbst. Er packte sich sein Sturmgewehr und lief zum Aufzug. Nach dem er im Erdgeschoss angekommen war überprüfte er seine Männer, sie standen alle perfekt in Plattenrüstung am Eingang oder am Schreibtisch vor dem Fahrstuhl, einige andere patroulierten im 1. Stockwerk, es waren gute Männer die alle gute Arbeit verrichteten. Er lief in das kleine Lager, dort war auch der Eingang in den Metro Tunnel. Die zwei Wächter öffneten das Tor und ließen ihren Anführer in den dunklen Tunnel marschieren.  Jeder wusste genau dass dieser Mann sich am besten auskannte, immerhin hatte er damals auch die Ghule in dieses Gebäude geführt und damit den Grundstein für die Festung gebaut. Die Ghule hatte er damals einfach ausgelöscht und eine Zeit lang hatte er alleine in dem Tower gelebt bis er anfing seine Festung und seine Armee aufzubauen, es war ein langer Weg gewesen aber er hatte es erreicht.

Das Licht durch den Pip-Boy war zwar schwach aber es zeigte ihm genau wohin er trat. Es war still, nur die wenigen Geräte der alten Maschine gaben verschiedene Töne von sich und zeigten noch die wenige Lebenskraft in sich. Die Ghule waren meistens hier anzutreffen, sie rannten immer zwischen den alten Schienen entlang und suchten nach Nahrung. Die Wilden Ghule waren eine schlimmere Version der Ghule, sie waren zwar früher Menschen gewesen und sogar so zivilisiert wie die normalen Ghule aber manchmal werden diese einfach Wild und verlieren vollkommen den Verstand. Sie waren ziemlich leicht zu Töten da sie nicht allzu stark sind, er hatte schon sehr viele Ghule getötet, hatte so einige Schächte ausgerottet und hatte immer noch Spaß daran. Endlich erreichte er die Schienen und blickte auf eine alte Bahn, die damals von Trümmerteile zerstört war, ob darin noch Skelette oder vielleicht nützliche Objekte waren wusste er nicht, es war ihm auch recht egal. Er hörte ein merkwürdiges Geräusch, zuckte sein Gewehr und schaute sich um, er vernahm das Geräusch eines Ghuls der mit schneller Geschwindigkeit auf ihn zustürmte. Dann sah er ihn, zielte und drückte ab, er schoss einfach auf das Geschöpf und nach wenigen Schüssen stürzte es zu Boden und blieb regungslos liegen. Zur Sicherheit schnitt er dem Ghul den Kopf ab, er hatte mal gehört dass einer hinterhältig von einem Ghul attackiert wurde, nachdem dieser regungslos auf den Boden lag.  Er kickte den Kopf weiter in den Schacht und lauschte etwas in den Schacht hinein, es schien als ob keine weitere Gefahr mehr auf ihn wartete. Langsam schlenderte er zurück in seinen Turm um endlich seinen wohl verdienten Schlaf zu finden.
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