Religion ist nichts schlimmes. Nur die weltlichen Institutionen der Religionen wie der Vatikan tragen die Schuld an dem Leid, dass unsere Gesellschaft überzog. Ich habe keine Probleme damit, wenn jemand an den christlichen Gott glaubt, oder an andere Götter. Jedoch verurteile ich es, wenn er sich der Kirchenhirarchie unterordnet. Denn Kirche hat nichts mit Religion zu tun.
Ich persönlich habe mir eine agnostizistische Weltanschauung angewöhnt. Ich kann nicht beweisen dass es einen Gott gibt, noch schwerer kann ich beweisen, dass es keinen gibt. Gebt mir Beweise und ich bin der letzte der nicht daran glauben würde. Das Problem an dem ganzen ist das Wort "Glaube". Dies suggeriert, dass ich etwas zu wissen scheine, was ich aber nicht beweisen kann. Wissen steht jedoch immer über glauben, ob das einem gefällt oder nicht.
Finde es zudem immer lustig, wenn Gläubige mich auslachen und fragen was denn vor dem Urknall war. Nichts eben. Aber muss das ganze nicht von etwas erschaffen worden sein? Warum denn? Braucht Gott nach deren Ansicht einen Schöpfer? Nein, braucht er nicht, warum also der Urknall. Natürlich kann man das nun wieder als Glaubensrichtung auslegen. Jedoch glaube ich an so etwas eher, als an ein höheres Wesen.
Atheisten! Noch viel knuffiger. Sind fast noch radikaler und gläubiger als Anhänger von Religionen.
So, fertig mit philosophieren
